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GREEN IT & Cybersense bringen IT-Sicherheit im Mittelstand auf ein neues Level

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Cyberangriffe gehören längst zum Alltag mittelständischer Unternehmen. Besonders kleine und mittlere Betriebe (KMU) stehen zunehmend im Fokus professioneller Hackergruppen. Es steigt der Druck, digitale Infrastrukturen sicher, nachhaltig und innovativ zu gestalten. Im innoclub haben sich mit GREEN IT und Cybersense zwei Unternehmen gefunden, die diese Herausforderung ab sofort gemeinsam angehen, um die IT-Sicherheit im Mittelstand auf ein völlig neues Level zu heben. Eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, wie der innoclub Start-ups und etablierte Unternehmen zusammenbringt und echte Mehrwerte für den Mittelstand generiert.

Jan Schriewer, Co-Founder, Partner und Chief Sales Officer der GREEN IT Das Systemhaus GmbH, betreut mit seinem Dortmunder Team über 10.000 Firmenkunden in ganz Deutschland. In den letzten Monaten beobachtet er einen besorgniserregenden Trend: Die Zahl der Cyberangriffe auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) steigt rasant.

„Seit Jahresbeginn sehen wir einen explosionsartigen Anstieg von Cyberangriffen auf Kundensysteme”, berichtet Schriewer. „Besonders besorgt mich die Zunahme von Attacken mit Ransomware. Viele dieser Angriffe sind inzwischen KI-gestützt und schwerer zu erkennen.“

Dieser Trend betrifft nicht nur Unternehmen im Umfeld der GREEN IT, sondern den gesamten deutschen Mittelstand. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie waren zuletzt mehr als 80% aller Unternehmen von Cyberattacken betroffen – Tendenz steigend.

Ransomware ist eine besonders perfide Form von Schadsoftware. Sie sperrt den Zugriff auf Computer, Server oder Daten und fordert anschließend ein Lösegeld – meist in Kryptowährungen wie Bitcoin. Selbst nach einer Zahlung ist nicht garantiert, dass die Täter ihr Versprechen halten. Für viele Mittelständler kann ein solcher Angriff existenzbedrohend sein.

„Wenn ein Trojaner unser System verschlüsselt und wir den Kundensupport einstellen müssten, wäre das das Ende“, sagt Schriewer offen. „Diese Vorstellung hat mir einige schlaflose Nächte bereitet – bis ich Ralf und Sebastian im innoclub kennengelernt habe.“

Im innoclub begegnete Schriewer Ralf Sturhan und Sebastian Struwe, den Gründern der Cybersense GmbH – einem jungen Dortmunder Unternehmen, das mit seiner Deception-Technologie neue Wege in der Cyberabwehr geht.

 „Unsere Technologie greift dann, wenn Eindringlinge bereits im Netzwerk aktiv sind“, erklärt Struwe. „Wir platzieren gezielte Lockmittel, die Angreifer in isolierte Bereiche führen. Verdächtige Aktivitäten lösen automatisch Alarm aus – bevor Schaden entsteht.“

Ralf Sturhan illustriert die innovative Deception Technologie anhand eines Beispiels:

„IT-Systeme sind wie eine Burg: Firewalls bilden Mauern und Tore, doch es gibt immer geheime Wege, durch die Spione eindringen. Unsere Deception Technologie verwandelt diese Burg in einen Ort, an dem nichts ist, wie es scheint. Lockvögel und falsche Schatzkammern lenken die ahnungslosen Angreifer ab, während ihr Verhalten unbemerkt beobachtet und analysiert wird. So gewinnen wir Zeit für Gegenmaßnahmen und wertvolle Erkenntnisse über ihre Methoden.“

Die Zusammenarbeit von GREEN IT und Cybersense zeigt, wie Start-ups und etablierte Unternehmen voneinander profitieren. Vom Erstkontakt im innoclub, über das interne Testen und Analysieren der Cybersense Technologie bis zum Abschluss der strategischen Partnerschaft vergingen keine 2 Monate.

„Gemeinsam machen wir High-End-IT-Security für den Mittelstand erschwinglich. Bisher waren solche Innovationen vor allem Großunternehmen vorbehalten. Jetzt profitieren auch kleine und mittlere Betriebe von modernster Technologie. Ein echter Pluspunkt für unsere Kundinnen und Kunden deutschlandweit.“

Jan Schriewer
CSO, Co-Founder & Partner GREEN IT Das Systemhaus GmbH

„Durch die Partnerschaft mit GREEN IT konnten wir uns eine völlig neue Kundengruppe für unser Start-up erschließen. Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil für das weitere Unternehmenswachstum und wird unseren Kundenstamm diversifizieren. Auch wenn wir bereits erfolgreich mit einigen großen Universitäten und Akteuren aus der Bundespolitik zusammenarbeiten, stellen wir unser Wachstum so auf ein viel breiteres Fundament.“

Sebastian Struwe
CEO & Co-Founder Cybersense GmbH

Die Geschichte von GREEN IT und Cybersense ist ein Paradebeispiel für das, was der innoclub als Innovationsnetzwerk leistet. Hier werden echte Begegnungsräume für Start-ups, KMU und Konzerne geschaffen, um neue Technologien kennenzulernen, auszuprobieren und gemeinsam weiterzuentwickeln.

„Unsere Büros liegen beide im Technologiepark Dortmund – nur fünf Gehminuten voneinander entfernt. Ohne den innoclub wären wir uns vermutlich trotzdem nie begegnet.“

Jan Schriewer
CSO, Co-Founder & Partner GREEN IT Das Systemhaus GmbH

Im innoclub werden Kooperationen zwischen Start-ups und Mittelstand gezielt gefördert: durch moderierte Formate, Networking-Events oder Betriebsbesichtigungen, die den Erfahrungsaustausch untereinander erleichtern und Potentiale für die Zusammenarbeit sichtbar machen. So gewinnen am Ende alle Beteiligten! KMU und Großunternehmen erhalten Zugang zu Innovationen in ihrer direkten Nachbarschaft, die jungen Start-ups profitieren von den umfassenden Marktkenntnissen und Ressourcen der Etablierten.

Du bist Unternehmer*in und möchtest die Innovationskraft junger Start-ups für dein Unternehmen nutzen? Dann mach’s wie GREEN IT und werde Partnerunternehmen im innoclub!

Wir bringen dich mit den passenden Innovationstreibenden zusammen, schaffen Raum für Austausch und gemeinsame Projekte – und gestalten so die digitale Transformation des Mittelstands in unserer Region.

Andrea Schubert

corporates@innoclub.net

Andrea Schubert (Foto) ist Teamleiterin Start-up & Investor Support bei der Wirtschaftsförderung Dortmund und im innoclub Ansprechpartnerin für Unternehmen.

Dominik Stute

corporates@innoclub.net

Dominik Stute (Foto) ist Head of Unit Innovation, Industry, International Networks bei der IHK zu Dortmund und im innoclub Ansprechpartner für Unternehmen.

Innovative Logistik Start-ups im innoclub

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Dortmund ist mit seiner Lage im Herzen Europas seit vielen Jahren ein wichtiges Drehkreuz für internationale Warenströme. Eine exzellente Autobahnanbindung, Europas größter Kanal-Hafen und ein Flughafen mit innerdeutschen und europäischen Verbindungen machen’s möglich. Doch für innovative Logistik Start-ups ist die Lage längst nicht alles!

Was nur Wenige außerhalb der Logistik-Branche wissen: Dortmund ist führend in der Logistikforschung. In direkter Nachbarschaft zum innoclub ist mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML ein Forschungsinstitut beheimatet, das als erste Adresse für ganzheitliche Logistikforschung gilt. An dem 1981 gegründeten Institut arbeiten 450 Wissenschaftler*innen an Fragestellungen aus Intra- und Interlogistik. Im Sinne der Fraunhofer-Philosophie werden diese wissenschaftlichen Erkenntnisse auf konkrete Anwendungsfälle von KMU und Großunternehmen übertragen und in der Praxis getestet. Eine echte Keimzelle für neue Produkte und Geschäftsmodelle, was erfolgreiche Spin-Offs belegen.

Wie vielfältig die Innovationen sind, die an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft entstehen, zeigt der Blick auf die drei Dortmunder Logistik Start-ups MotionMiners, Logistikbude und SLAPStack. Bei allen Unternehmen handelt es sich um Ausgründungen des Fraunhofer IML. Die Gründer*innen haben größtenteils an der TU Dortmund studiert und treiben das Wachstum ihrer Unternehmen von Büros im TechnologieZentrumDortmund aus voran.

Neben MotionMiners, Logistikbude und SLAPStack sind mit ANT Maschinen, pickshare and bace noch drei weitere Logistik Start-ups im innoclub vertreten, die in Dortmund den perfekten Startpunkt für ihr Unternehmenswachstum gefunden haben. Sie alle profitieren nicht nur vom hier vorhandenen Know-how aus der Logistikforschung und den Angeboten des innoclubs. Mit dem Zentrum für Logistik und IT, dem Digital.Hub Logistics Dortmund und diversen Fachmessen gibt es spezialisierte Angebote, die Logistik Start-ups weiterbringen.

Du bist Gründer*in eines innovativen Logistik Start-ups und suchst nach einem starken Netzwerk, um dein junges Unternehmen auf Wachstumskurz zu bringen? Dann lass deine Bewerbung für’s innoclub-Fellowship da und werde Teil unserer Community.

Bei Fragen zum innoclub-Fellowship oder zum Logistikstandort Dortmund helfen dir Alexandra oder Christoph aus dem innoclub-Team gerne weiter. Das gilt selbstverständlich für alle innovativen Logistik Start-ups da draußen – egal ob aus Dortmund und Region oder einer anderen Stadt!

Alexandra Schmidt

startups@innoclub.net

Alexandra Schmidt arbeitet im Centrum für Entrepreneurship & Transfer an der TU Dortmund und ist im innoclub Ansprechpartnerin für Start-ups

Christoph Gallus

startups@innoclub.net

Christoph Gallus arbeitet im Team Start-up & Investor Support der Wirtschaftsförderung Dortmund und ist im innoclub Ansprechpartner für Start-ups

Matching von Start-ups und Mittelstand

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Die Innovationskraft junger Unternehmen trifft im innoclub auf die Erfahrung und Ressourcen des Mittelstands – und das mit messbarem Erfolg. Der innoclub, ein exklusives Netzwerk für Start-ups und etablierte Unternehmen, zeigt eindrucksvoll, wie gezieltes Matching zwischen Start-ups und Mittelstand zu echten Kooperationen und nachhaltigem Wachstum führen kann.

Der innoclub ist eine Plattform, die Anfang des Jahres ins Leben gerufen wurde, um den Austausch zwischen innovativen Start-ups und Mittelständlern zu fördern. Initiiert von der IHK zu Dortmund und unterstützt von Partnern wie der Wirtschaftsförderung Dortmund, der TU Dortmund, der FH Dortmund und der ISM, verfolgt der innoclub ein klares Ziel: Matching von Start-ups und Mittelstand – und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern mit konkreten Projekten.

# Start: Januar 2025

# Mitglieder: 12 Corporate-Partner (u.a. Diagramm Halbach, Albonair, SIGNAL IDUNA )

# Start-ups: 11 Fellows + 8 erfahrene Start-ups aus der Region

Dr.Q und MURTFELDT

Das Start-up Dr. Q entwickelt KI-gestützte FEM-Simulationen für die Produktentwicklung. Im innoclub fand das Team den perfekten Partner: MURTFELDT, ein Kunststoffspezialist mit 700 Mitarbeitenden. Gemeinsam arbeiten sie an einer Softwarelösung zur schnelleren Berechnung von Belastungsdaten – ein echter Gamechanger für den Maschinenbau.

CUNA und GREEN IT

CUNA produziert biobasierte Mehrwegbecher, GREEN IT steht für grüne Büroinfrastruktur. Trotz unterschiedlicher Branchen war das Matching ein Volltreffer. GREEN IT nutzt die Becher künftig als nachhaltiges Giveaway – ein lokales Projekt mit Strahlkraft.

ZIYA und VAHLE

Das KI-Start-up Ziya und der Automatisierungsspezialist VAHLE arbeiten gemeinsam an Use-Cases zur Effizienzsteigerung. Die Partnerschaft entstand direkt über den innoclub und zeigt, wie gezieltes Matching Innovationsbarrieren abbauen kann.

Der Mittelstand steht vor großen Herausforderungen: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel. Start-ups bringen frische Ideen, agile Methoden und technologische Expertise mit. Durch gezieltes Matching entstehen:

1) innovative Produkte und Services

2) schnellere Entwicklungszyklen

3) neue Geschäftsmodelle

4) stärkere regionale Netzwerke

Der innoclub zeigt, wie Matching von Start-ups und etabliertem Mittelstand nicht nur möglich, sondern hochgradig erfolgreich sein kann. Die Plattform schafft Vertrauen, fördert Kooperationen und bringt Innovationen direkt in die Praxis. Für Unternehmen, die den nächsten Schritt gehen wollen, ist der innoclub ein echtes Sprungbrett.

welcome to the club: innoclub eröffnet

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Am 24. Januar 2025 wurde der innoclub im TechnologieZentrumDortmund eröffnet. Das neue Netzwerk bringt bringt Start-ups und etablierte Unternehmen aus Dortmund und dem Westfälischen Ruhrgebiet zusammen.

Alle Beteiligten sind sich einig: Auf ein solches Format hat die mittelständische Wirtschaft gewartet. Zur Eröffnung des 300 m² großen Clubhouses im TechnologieZentrumDortmund (TZDO) erschienen rund 130 Gäste, darunter auch NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes.

Es freut mich sehr, dass mit dem innoclub Wissenschaft und Wirtschaft in Dortmund noch enger zusammenrücken. Die Netzwerkarbeit wird sowohl den Hochschulen und Start-ups wie auch den etablierten Unternehmen dabei helfen, neue Innovationen zu entwickeln und den Transfer von der Forschung in die Anwendung zu beschleunigen.

Ina Brandes

NRW-Wissenschaftsministerin

Genau diese ambitionierten Ziele verfolgt der innoclub, der von der the Dortmund Chamber of Industry and Commerce, der Dortmund Economic Development Agency, der TU Dortmund University, der Dortmund University of Applied Sciences and Arts und der ISM Dortmund ins Leben gerufen wurde.

Im innoclub treffen mittelständische Unternehmen und Konzerne auf eine kuratierte Auswahl exzellenter Start-ups, um sich gegenseitig zu inspirieren und Erfahrungen, Wissen, Fähigkeiten und Ressourcen miteinander zu teilen. Das Clubhouse im TechnologieZentrumDortmund profitiert von der Nähe zu innovativen Unternehmen und exzellenter Forschung und Wissenschaft. Der innoclub stellt seinen Start-ups Coworking, Besprechungsräume sowie Büroflächen bereit. Außerdem finden dort alle exklusiven Events statt.

Start-ups müssen sich um die Aufnahme in den Club bewerben. Nur die besten Teams werden aufgenommen. Zielgruppe sind reifere Start-ups, die schon über mehrere Mitarbeiter*innen verfügen und am Markt aktiv sind. Aufgenommene Start-ups profitieren im ersten Jahr von vielfältigen Services, um am Standort zu wachsen. Dafür stehen ihnen 10.000 Euro zur Verfügung, die sie ganz individuell etwa in Beratung, Büroräume oder nationale/internationale Reisen und Messeauftritte investieren können. Zudem erhalten sie über den innoclub Zugang zu Mentors und exklusive Events.

KMU und Corporates müssen für ihre Teilnahme einen Jahresbeitrag zahlen, der je nach Unternehmensgröße und Leistungspaket variiert. Die Vorteile für die Unternehmen und Gründe zum Engagement sind vielfältig:

Am Puls der Zeit 
Unternehmen bekommen direkt vor ihrer Haustür Zugang zu den aktuellen technologischen Trends und Innovationen, um den Horizont zu erweitern und die neuen Ideen zu übertragen.

Exklusiver Austausch
In verschiedenen Formaten kommt man mit Start-ups sowie mit den Innovationsverantwortlichen der anderen Unternehmen in Kontakt und tauscht sich vertrauensvoll aus.

Sichtbarkeit/Marketing
Als innoclub-Partner positioniert man sich gegenüber anderen Unternehmen sowie zukünftigen Arbeitskräften als innovatives, attraktives Unternehmen.

Unterstützung der Region
Mit dem eigenen Beitrag helfen Unternehmen Start-ups konkret beim Wachstum und unterstützen damit das Start-up- und Innovationsökosystem der Region.

Das Konzept kommt an, sodass bereits mehr als 20 etablierte Unternehmen und Start-ups an Bord. Darunter auch die VAHLE Group mit Stammsitz in Kamen als weltweit tätiger Systemanbieter für mobile Industrieanwendungen. VAHLE hat sich einen Namen gemacht als Spezialist für flexible Energie- und Datenübertragung, Positionierung und Steuerung. Zu den Hauptzielbranchen des Unternehmens zählen Intralogistik, Krantechnik, Automobilproduktion, Hafentechnik und weitere Industrien.

Den besonderen Netzwerk-Charakter des innoclubs betont auch Ralf Sturhan, der zusammen mit Sebastian Struwe 2021 Cybersense im Technologiepark an der TU Dortmund gründete. Das Start-up entwickelt mit seinen aktuell 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Cybersecurity-Software und gehört zu den ersten Start-ups, das es in das neue Netzwerk geschafft hat.

Warum ein Club für Innovationen?

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Stell dir vor du bist in Dortmund unterwegs und wirst nach einem Club gefragt. Du denkst wahrscheinlich als erstes an einen schwarz-gelben Fußballverein, oder? Das ist okay, uns geht es ja nicht anders (#echteliebe)! Trotzdem haben wir uns entschieden unser neues Innovationsnetzwerk für Dortmund und Region innoclub zu nennen. Warum, zeigt ein Blick in die Entstehungsgeschichte unseres Netzwerks.

Analyse des Status-Quo

Die Idee zum innoclub entstand in der von der IHK zu Dortmund geführten AG Start-ups im Masterplan Wissenschaft 2.0, die das lokale Start-up Ökosystem untersuchte. Das Ergebnis der Analyse: während Dortmunder Start-ups in der Vorgründungs- bzw. Gründungsphase von Gründungswettbewerben (start2grow, greenhouse.ruhr) oder hochschuleigenen Initiativen (CET, SQuArE) profitieren, fehlen Angebote für bereits gegründete Start-ups und Scale-ups. Ein neues Format musste her, um diese Lücke zu schließen.

Der innoclub ist das Ergebnis intensiver Workshops unter Beteiligung zentraler Stakeholder des Innovationsökosystems in Dortmund und dem Westfälischen Ruhrgebiet.

Stakeholder-Beteiligung

Da Start-ups in so ziemlich jeder Gründungsveranstaltung hören, dass sie ihre Produkte oder Services auf gar keinen Fall am Markt vorbei entwickeln dürfen, haben wir Dortmunder Gründer*innen in die Konzeption unseres neuen Formats eng eingebunden. Und ja, die goldene Regel “Kenne deine Zielgruppe” hat sich auch in unserem Fall bewahrheitet.

Während wir mit der Idee eines Dortmunder Accelerators in die ersten Workshops gestartet sind, haben die Erfahrungsberichte erfahrener Dortmunder Start-ups & Scale-ups zu einem Umdenken geführt. Statt eines x-ten Accelerators, der nur eine begrenzte Anzahl Teams über einen kurzen Zeitraum begleitet und sich im Nachgang auf den nächsten Batch konzentriert, formulierten sie den Wunsch nach einer echten Community, in der nicht nur vielversprechende Start-ups sondern auch Scale-ups sowie etablierte KMU und Konzerne aktiv sind, um langfristig zusammenzuarbeiten.

Das Beste aus zwei Welten?

Diesen Wunsch nach einem Zusammenrücken der Wirtschaftsregion äußerten nicht nur die befragten Start-ups. Auch etablierte Unternehmen und Konzerne zeigten reges Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit jungen Unternehmen, um eigene Transformationsprozesse erfolgreich zu gestalten. Besonders wichtig für die Unternehmer*innen: das Aufeinandertreffen mit einer kuratierten Auswahl von Start-ups und Kennenlernen in einem geschützten Setting. Spätestens jetzt war die Idee des Clubs geboren!

Wünsche werden Wirklichkeit

Mit der innoclub-Eröffnung am 24. Januar 2025 wurden die Wünsche der beteiligten Stakeholder Wirklichkeit. Im innoclub erhalten Jungunternehmen direkten Zugang zur Dortmunder Wirtschaft, wohingegen alle im Club vertretenen Mittelständler und Großunternehmen mit einer Auswahl vielversprechender Start-ups zusammengebracht werden. Dadurch müssen sie keine eigenen Ressourcen ins aufwendige Start-up Scouting investieren.

Mit regelmäßigen Clubevents und individuellem Matchmaking fördern wir den Vertrauensaufbau untereinander. Zudem stellen wir sicher, dass die Herausforderungen aller Clubmitglieder gehört werden. Auf diese Weise können gemeinsame Lösungen identifiziert und entwickelt werden.

Von der Zusammenarbeit profitieren am Ende beide Seiten. Etablierte Unternehmen werden auf technologische Innovationen aufmerksam und bei der Transformation ihrer Betriebe unterstützt. Für diese Leistung zahlen sie einen Jahresbeitrag, der über das innoclub-Fellowship in Start-ups reinvestiert wird.

Neugierig?

Nimm gerne Kontakt zu uns auf, wenn du wissen möchtest, was unser neues Innovationsnetzwerk für Dortmund und Region für dich und dein Unternehmen bereit hält!