welcome to the club.

welcome to the club: innoclub eröffnet

Veröffentlicht am

Am 24. Januar 2025 wurde der innoclub im TechnologieZentrumDortmund eröffnet. Das neue Netzwerk bringt bringt Start-ups und etablierte Unternehmen aus Dortmund und dem Westfälischen Ruhrgebiet zusammen.

Alle Beteiligten sind sich einig: Auf ein solches Format hat die mittelständische Wirtschaft gewartet. Zur Eröffnung des 300 m² großen Clubhouses im TechnologieZentrumDortmund (TZDO) erschienen rund 130 Gäste, darunter auch NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes.

Es freut mich sehr, dass mit dem innoclub Wissenschaft und Wirtschaft in Dortmund noch enger zusammenrücken. Die Netzwerkarbeit wird sowohl den Hochschulen und Start-ups wie auch den etablierten Unternehmen dabei helfen, neue Innovationen zu entwickeln und den Transfer von der Forschung in die Anwendung zu beschleunigen.

Ina Brandes

NRW-Wissenschaftsministerin

Genau diese ambitionierten Ziele verfolgt der innoclub, der von der the Dortmund Chamber of Industry and Commerce, der Dortmund Economic Development Agency, der TU Dortmund University, der Dortmund University of Applied Sciences and Arts und der ISM Dortmund ins Leben gerufen wurde.

Im innoclub treffen mittelständische Unternehmen und Konzerne auf eine kuratierte Auswahl exzellenter Start-ups, um sich gegenseitig zu inspirieren und Erfahrungen, Wissen, Fähigkeiten und Ressourcen miteinander zu teilen. Das Clubhouse im TechnologieZentrumDortmund profitiert von der Nähe zu innovativen Unternehmen und exzellenter Forschung und Wissenschaft. Der innoclub stellt seinen Start-ups Coworking, Besprechungsräume sowie Büroflächen bereit. Außerdem finden dort alle exklusiven Events statt.

Start-ups müssen sich um die Aufnahme in den Club bewerben. Nur die besten Teams werden aufgenommen. Zielgruppe sind reifere Start-ups, die schon über mehrere Mitarbeiter*innen verfügen und am Markt aktiv sind. Aufgenommene Start-ups profitieren im ersten Jahr von vielfältigen Services, um am Standort zu wachsen. Dafür stehen ihnen 10.000 Euro zur Verfügung, die sie ganz individuell etwa in Beratung, Büroräume oder nationale/internationale Reisen und Messeauftritte investieren können. Zudem erhalten sie über den innoclub Zugang zu Mentors und exklusive Events.

KMU und Corporates müssen für ihre Teilnahme einen Jahresbeitrag zahlen, der je nach Unternehmensgröße und Leistungspaket variiert. Die Vorteile für die Unternehmen und Gründe zum Engagement sind vielfältig:

Am Puls der Zeit 
Unternehmen bekommen direkt vor ihrer Haustür Zugang zu den aktuellen technologischen Trends und Innovationen, um den Horizont zu erweitern und die neuen Ideen zu übertragen.

Exklusiver Austausch
In verschiedenen Formaten kommt man mit Start-ups sowie mit den Innovationsverantwortlichen der anderen Unternehmen in Kontakt und tauscht sich vertrauensvoll aus.

Sichtbarkeit/Marketing
Als innoclub-Partner positioniert man sich gegenüber anderen Unternehmen sowie zukünftigen Arbeitskräften als innovatives, attraktives Unternehmen.

Unterstützung der Region
Mit dem eigenen Beitrag helfen Unternehmen Start-ups konkret beim Wachstum und unterstützen damit das Start-up- und Innovationsökosystem der Region.

Das Konzept kommt an, sodass bereits mehr als 20 etablierte Unternehmen und Start-ups an Bord. Darunter auch die VAHLE Group mit Stammsitz in Kamen als weltweit tätiger Systemanbieter für mobile Industrieanwendungen. VAHLE hat sich einen Namen gemacht als Spezialist für flexible Energie- und Datenübertragung, Positionierung und Steuerung. Zu den Hauptzielbranchen des Unternehmens zählen Intralogistik, Krantechnik, Automobilproduktion, Hafentechnik und weitere Industrien.

Den besonderen Netzwerk-Charakter des innoclubs betont auch Ralf Sturhan, der zusammen mit Sebastian Struwe 2021 Cybersense im Technologiepark an der TU Dortmund gründete. Das Start-up entwickelt mit seinen aktuell 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Cybersecurity-Software und gehört zu den ersten Start-ups, das es in das neue Netzwerk geschafft hat.

Warum ein Club für Innovationen?

Veröffentlicht am

Stell dir vor du bist in Dortmund unterwegs und wirst nach einem Club gefragt. Du denkst wahrscheinlich als erstes an einen schwarz-gelben Fußballverein, oder? Das ist okay, uns geht es ja nicht anders (#echteliebe)! Trotzdem haben wir uns entschieden unser neues Innovationsnetzwerk für Dortmund und Region innoclub zu nennen. Warum, zeigt ein Blick in die Entstehungsgeschichte unseres Netzwerks.

Analyse des Status-Quo

Die Idee zum innoclub entstand in der von der IHK zu Dortmund geführten AG Start-ups im Masterplan Wissenschaft 2.0, die das lokale Start-up Ökosystem untersuchte. Das Ergebnis der Analyse: während Dortmunder Start-ups in der Vorgründungs- bzw. Gründungsphase von Gründungswettbewerben (start2grow, greenhouse.ruhr) oder hochschuleigenen Initiativen (CET, SQuArE) profitieren, fehlen Angebote für bereits gegründete Start-ups und Scale-ups. Ein neues Format musste her, um diese Lücke zu schließen.

Der innoclub ist das Ergebnis intensiver Workshops unter Beteiligung zentraler Stakeholder des Innovationsökosystems in Dortmund und dem Westfälischen Ruhrgebiet.

Stakeholder-Beteiligung

Da Start-ups in so ziemlich jeder Gründungsveranstaltung hören, dass sie ihre Produkte oder Services auf gar keinen Fall am Markt vorbei entwickeln dürfen, haben wir Dortmunder Gründer*innen in die Konzeption unseres neuen Formats eng eingebunden. Und ja, die goldene Regel “Kenne deine Zielgruppe” hat sich auch in unserem Fall bewahrheitet.

Während wir mit der Idee eines Dortmunder Accelerators in die ersten Workshops gestartet sind, haben die Erfahrungsberichte erfahrener Dortmunder Start-ups & Scale-ups zu einem Umdenken geführt. Statt eines x-ten Accelerators, der nur eine begrenzte Anzahl Teams über einen kurzen Zeitraum begleitet und sich im Nachgang auf den nächsten Batch konzentriert, formulierten sie den Wunsch nach einer echten Community, in der nicht nur vielversprechende Start-ups sondern auch Scale-ups sowie etablierte KMU und Konzerne aktiv sind, um langfristig zusammenzuarbeiten.

Das Beste aus zwei Welten?

Diesen Wunsch nach einem Zusammenrücken der Wirtschaftsregion äußerten nicht nur die befragten Start-ups. Auch etablierte Unternehmen und Konzerne zeigten reges Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit jungen Unternehmen, um eigene Transformationsprozesse erfolgreich zu gestalten. Besonders wichtig für die Unternehmer*innen: das Aufeinandertreffen mit einer kuratierten Auswahl von Start-ups und Kennenlernen in einem geschützten Setting. Spätestens jetzt war die Idee des Clubs geboren!

Wünsche werden Wirklichkeit

Mit der innoclub-Eröffnung am 24. Januar 2025 wurden die Wünsche der beteiligten Stakeholder Wirklichkeit. Im innoclub erhalten Jungunternehmen direkten Zugang zur Dortmunder Wirtschaft, wohingegen alle im Club vertretenen Mittelständler und Großunternehmen mit einer Auswahl vielversprechender Start-ups zusammengebracht werden. Dadurch müssen sie keine eigenen Ressourcen ins aufwendige Start-up Scouting investieren.

Mit regelmäßigen Clubevents und individuellem Matchmaking fördern wir den Vertrauensaufbau untereinander. Zudem stellen wir sicher, dass die Herausforderungen aller Clubmitglieder gehört werden. Auf diese Weise können gemeinsame Lösungen identifiziert und entwickelt werden.

Von der Zusammenarbeit profitieren am Ende beide Seiten. Etablierte Unternehmen werden auf technologische Innovationen aufmerksam und bei der Transformation ihrer Betriebe unterstützt. Für diese Leistung zahlen sie einen Jahresbeitrag, der über das innoclub-Fellowship in Start-ups reinvestiert wird.

Neugierig?

Nimm gerne Kontakt zu uns auf, wenn du wissen möchtest, was unser neues Innovationsnetzwerk für Dortmund und Region für dich und dein Unternehmen bereit hält!